Scotch Single Malt vs. Blended Scotch Whisky

Ein Whisky darf sich Scotch Single Malt nennen, wenn er aus nichts Anderem als geschrotetem Gerstenmalz, Wasser und Hefe gebraut und gebrannt wurde, wenn er dann drei Jahre in Schottland in Eichenfässern lagerte und wenn dann ausschließlich Fässer aus derselben Destillerie miteinander gemischt werden. Trägt die Flasche eine Altersangabe, so entspricht diese dem jüngsten Fass, das dabei verwendet wurde.

Enthält ein Whisky hingegen Fässer aus verschiedenen Destillerien, ist es ein Blend. Das können verschiedene Malt Whiskys sein, es können aber auch Grain Whiskys darunter sein, also andere Getreidearten. In der Regel verbringen diese Whiskys dann noch eine Weile gemeinsam im Fass, um sich miteinander zu verbinden.

Bekannte Vertreter unter den Blends sind beispielsweise J&B oder Ballantine’s. Ich habe schon fünf Varianten von Johnny Walker sowie drei von Famous Grouse getrunken und eigentlich immer eine Flasche der Standard-Edition im Schrank stehen. In Schottland ist Famous Grouse der meistgetrunkene Whisky.

Was ist Whisky

Einfach gesagt, ist Whisky ein zwei- bis dreimal gebranntes Hefebier aus Gerstenmalz. Unmittelbar danach schmeckt Whisky nach … Obstler. Ja, so ist es tatsächlich. Man mag sich wundern, dass Whiskykenner aus einem Whisky Früchte und ähnliches herausschmecken, obwohl der Whisky ja nie eine Frucht sah. Aber tatsächlich assoziiert man mit einem frisch destillierten Whisky solche Aromen. Den Geschmack, den wir als „Whisky“ empfinden, bekommt er durch jahrelange Lagerung in Eichenfässern. Das Gesagte trifft nicht auf alle Whiskys zu, aber auf Malt Whiskys. Mehr dazu später … . Stay tuned, und Slàinte mhath.